René Porschen

Lektorat René Porschen


Lektorat - Korrektorat - Poetologie - Texttherapie

Freier Lektor für Phantastisches, Unheimliches und Experimentelles

 


 



Dienstleistungen

Lektorieren, Schreiben, Übersetzungslektorat, Coaching

Arbeitsbereiche

Belletristik, Bildungsmedien, Kinder-/Jugendbuch, Sach-/Fachtext, Selfpublishing, Wissenschaft

Spezialgebiete

Phantastik/Fantasy, Science Fiction, Horror und Thriller, Journalismus, Magazinjournalismus, Weird Fiction, Paläo-Literatur, Gothicszene, Experimentelles Schreiben, Cyberpunk, Steampunk, High Fantasy, Pulp-Literatur, Cosmic Horror

Besondere Dienstleistungen

Angebote und Rundum-sorglos-Pakete für Lektorate und Korrektorate durch feste Zusammenarbeit mit anderen Lektor*innen, (Lektorat von) Übersetzungen aus dem Englischen, Fahnen- bzw. Schlusskorrektur, Figurenanalyse, Filmanalyse, Literaturkritik, Manuskript-Kritik, Textkritiken, Autorencoaching (Wissenschaft), analytische Optimierung der Literarizität, Autorenberatung, Barrierearme Sprache, Lyriklektorat

Softwarekenntnisse

Microsoft Word, Adobe Photoshop, Adobe Acrobat (PDF)

Referenzen (Auswahl)

Lektorat – Korrektorat

„Es lebt!“ – Meine Devise bei der Arbeit mit Texten mag an den Ausruf eines Victor Frankenstein erinnern, da ich in Texten und Erzählungen ein organisches, vielschichtiges und interaktives Miteinander sehe. 

Als Literaturwissenschaftler folge ich meiner Leidenschaft, im Verfahren des Close Reading so nahe als möglich an den Text heranzugehen, nicht allein nach normierten Paradigmen eines „guten“ oder „richtigen“ Stils oder der inhaltlichen Logik zu schauen, sondern die subtilen Bewegungen und Bedeutungen in dem Gewebe aus Perspektive, Rhethorik, Struktur und (bewusst herbeigeführten) Brüchen wahrzunehmen, sie interpretativ herauszukristallisieren und nach Möglichkeit zu stärken. 

Poetologie – Texttherapie

„Ist mein Text ‚kaputt‘?“ – Mitnichten, die Frage ist aber (bei dem eigenartigen Slogan) berechtigt. Während relativ klar umrissen ist, was man unter Lektorat, Korrektorat und Stillektorat verstehen kann, verhält es sich bei Poetologie und Textherapie anders. 

Ersteres leitet sich aus dem griechischen Wort poiéin (dt.: herstellen, machen, verfertigen) ab und meint in etwa die Lehre oder wissenschaftliche Beschäftigung mit der Verfasstheit des literarischen Textes. Sie fragt danach, wie ein Text funktioniert und wirkt. Und warum er dies tut.

Dort setzt in etwa auch der zweite Begriff an, der der ‚Texttherapie‘, der sich nicht als Korrektur oder Eliminierung von ‚Fehlern‘, sondern als Dialog mit dem Text, als individuelle Forschung am Objekt, versteht, dessen Ausdrucksstärke, Einflüsse und dessen Potenzial in der Regel weit über das hinausgehen, was bei einer ersten Lektüre ins Auge springt. 

Ich betrachte die feinen Nuancen, die zwischen den Zeilen lagern, die durch eine bestimmte Wortwahl, Satzstruktur, durch bestimmte rhethorische Stilmittel, die Zeichnung und Interaktionen von Ort, Figur, Zeit und Form und dem schöpferischen Akt der Autorschaft aus dem Text emanieren wie Duft aus einer Weihrauchschale. 

Um einen literarischen Text zu schreiben, muss man kein Universalgenie im Sinne Goethes sein. Vielmehr ist Sprache ein autarkes Phänomen, das eigene Wirklichkeiten schafft. Sie entfaltet poetisches Potenzial selbst in etwas so scheinbar Banalem wie dem Werbeslogan eines Frühstücksmüslis. 

Die Fragen, denen ich mich zuwende, sind: 

Wie macht ein Text das? Und wie kann er dies noch konsequenter machen?

Referenzen

Hanni Arndt (Hrsg.): LifeInSight / Europas führendes Lifestyle-Magazin für Gehörlose, Schwerhörige, CODAS, CI-Träger und Hörende. Life-InSight-Verlag, München. 

Menold, M. (2024): Hexen und Okkultismus im Film. Herausgegeben von Claude M. Moyse. raptor publishing GmbH, Frankfurt am Main.

Claude M. Moyse (Hrsg.): Koneko / Das Trendmagazin für japanische Popkultur. raptor publishing GmbH, Frankfurt am Main.

Claude M. Moyse (Hrsg.): Koneko Animeguide / Japanische Zeichentrickkunst von A bis Z. raptor publishing GmbH, Frankfurt am Main.

Claude M. Moyse (Hrsg.): DokiDoki 2025. Raptor publishing GmbH, Frankfurt am Main.

Koinig, H. (2025): Chaos & Schönheit. Books on Demand GmbH, Hamburg.

Hutterer, M. K. (2025): Rotsehen I . Herzlos. flaminko Werbemanufaktur, Kienberg.

Nym, A. (Hrsg., 2023): Reden an die europäische Nation / Weapons of Mass Instruction. Edition Outbird, Gera.

Lüddecke, P. (2024): transmission. Edition Outbird, Gera.

Bernemann, D. (2024): An und für sich. Edition Outbird, Gera.

Off, J. (2025): Cumulus 2161. Edition Outbird, Gera.

Sohn, J. (2026) Monsieur Merleau – Eine Mondbogengeschichte. Edition Outbird, Gera.

Schmitz-Beckers, R. S. (Hrsg.): Lovecrafter. Deutsche Lovecraft Gesellschaft e. V., Hamburg. (Chefredaktion ab Ausgabe 11)

Kühnberger, C. (2025): The Witch’s Debt / Dunkles Erbe. Blutmond-Verlag, Lingen.

Kaine, J. (2026): Spielplatz der toten Kinder. Festa, Borsdorf.

Shaw, M. (2026): Das achte Opfer. Festa, Borsdorf.

Werdegang

Sehr kurz: 

- geboren -

- soziale Migration ins akademische Feld, daher mannigfaltiger Erfahrungsschatz mit gesellschaftlichen Spannungsfeldern -

- Studium der Literaturwissenschaften, gegenwärtiges Promotionsprojekt im Bereich phantastischer Paläo-Literatur -

- ausgiebige Theaterarbeit vor, hinter und auf der Bühne -

- freiberuflicher Edgerunner in der Publizistik -


Impressum

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René Porschen
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